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Tipps rund um junges Lernen

Auditiver Lerntyp
Der auditive Lerntyp lernt vorwiegend über das Hören und Sprechen. Man erkennt ihn daran, dass er beim Lernen die Lippen bewegt oder den Lernstoff laut vor sich hersagt. Auditiv lernende Kinder können schon nach kurzer Zeit Hörspielkassetten auswendig wiedergeben. Auch Gedichte und Melodien prägen sich ihnen zur Freude ihrer Lehrer schnell und dauerhaft ein. Schüler dieses Lerntyps verfügen über eine gute Auffassungsgabe. Sie hören aufmerksam zu, erzählen hervorragend nach und können gut kombinieren. 

So lernt der auditive Lerntyp:
Auditive Lerntypen haben mit reinem Frontalunterricht am wenigsten Probleme. Sie hören gerne zu und saugen Informationen mit den Ohren auf. Musik beim Lernen – wovon die meisten Lehrer eher abraten – kann der Produktivität des auditiven Lerners Flügel verleihen. Er sollte Lerntexte laut lesen, damit sich Inhalt, Klang und Melodie des Schulstoffs besser einprägen. Auch das Aufnehmen von Vokabeln oder Gedichten mit Hilfe eines Kassettenrekorders ist empfehlenswert. Lassen Sie Ihr Kind diese Aufnahmen in einem entspannten Zustand anhören, sprechen Sie möglichst oft über Lerninhalte und nehmen Sie interessante Dokumentationen im Radio auf.

Visueller Lerntyp
Der visuelle Lerntyp verlässt sich auf das, was er sieht. Er nimmt Informationen besser auf, wenn er ein Bild hat oder sich eines machen kann. Man erkennt visuelle Lerntypen daran, dass sie sich häufig Notizen machen oder Skizzen anfertigen. Fragt man sie, wo was in ihrem Hefter steht, müssen sie nicht lange suchen. Diese Lerntypen können sich gut an Details erinnern. Sie arbeiten genau und ordentlich. Ihre Sprache und ihre Träume sind meist bilderreich, farbig und voller Details. Lesen und Puzzeln zählen zu ihren Hobbys. Wer mit ihnen Memory spielt, muss sich gehörig anstrengen, wenn er nicht verlieren will.

So lernt der visuelle Lerntyp: Visuelle Lerntypen verlassen sich beim Lernen in erster Linie auf die Augen. Für sie müssen Informationen übersichtlich und optisch ansprechend aufbereitet sein. Wesentliches sollte mit Textmarkern hervorgehoben werden. Zeichnungen oder Skizzen können selbst komplizierte Textaufgaben einfach erscheinen lassen. Der visuelle Lerner sollte im Unterricht mitschreiben. So schlägt er eine Brücke zwischen dem auditiven, dem motorischen und dem bei ihm besonders stark ausgeprägten visuellen Kanal. Visuelle Lerner lesen gerne. Diese Leidenschaft können Sie mit regelmäßigen Besuchen in Büchereien und Buchhandlungen fördern. Wichtig ist auch eine ansprechende Lernumgebung: Ein aufgeräumter Schreibtisch, dem eigenen ästhetischen Empfinden entsprechende Wohnaccessoires und ausreichend Platz zum Aufhängen von Lernpostern sind ein Muss.

Kommunikativer Lerntyp
Der kommunikative Lerntyp ist ein guter Redner und ein noch besserer Zuhörer. Bei Lehrern ist er besonders beliebt, weil er den Unterricht aktiv mitgestaltet. Er neigt dazu, gut durchdachte Fragen zu stellen und Glaubenssätze zu hinterfragen. Sein sympathisches Wesen kommt auch bei den Mitschülern gut an: Häufig wird er zum Klassensprecher gewählt, um Rat gefragt oder er bringt sich bei Streitigkeiten selbst als Schlichter ein. Der kommunikative Lerntyp lernt gerne und gut im Austausch mit anderen. Er hat einen großen Freundeskreis und engagiert sich häufig frühzeitig in der Politik oder im Umweltschutz.

So lernt der kommunikative Lerntyp: Kommunikative Lerntypen bringen sich gerne aktiv in den Unterricht ein. Sie lernen am liebsten in einer Gruppe von Gleichgesinnten, mit denen sie sich über den zu lernenden Stoff austauschen können. Eine gute Lernmethode ist die Quizshow: Jedes Mitglied der Lerngruppe schreibt Fragen zum aktuellen Lernstoff auf Karteikarten. Die Karten, auf denen jeweils immer nur eine Frage steht, werden zugedeckt auf den Tisch gelegt. Jeder Mitspieler zieht reihum eine Karte und versucht, eine möglichst gute Antwort zu finden. Kann die Frage ohne jegliche Hilfen beantwortet werden, gibt es zwei Punkte; muss nachgeschlagen werden, nur einen. Falsche oder keine Antworten schlagen mit null Punkten zu Buche. Der Gewinner darf bestimmen, wer das nächste Treffen ausrichtet. Wenn Sie mit Ihrem Kind alleine sind, sollten Sie möglichst oft das Gespräch suchen. Nehmen Sie bei gesellschaftlichen Themen ab und zu eine provozierende Haltung ein. Widersprechen Sie Ihrem Kind. So bringen Sie ihm bei, sich aktiv mit Informationen auseinanderzusetzen und bestehende Glaubenssätze zu hinterfragen.

Personenorientierter Lerntyp
Der personenorientierte Lerntyp ist in hohem Maße auf eine sympathische und fähige Lehrkraft angewiesen. Am liebsten wäre ihm Einzelunterricht. Diese Schüler sitzen gerne in der Nähe des Pults. Selbst auf dem Pausenhof suchen sie Kontakt zu bestimmten Lehrern. Wenn dieser Lerntyp einen guten Draht zu seiner Lehrkraft hat, lernt er so gut wie alles. Ist das Verhältnis zum Lehrer jedoch schlecht, kann er sein volles Potential nicht entfalten. Der personenorientierte Lerntyp neigt zu Leistungsschwankungen und Selbstzweifeln. Er hat wenige oder keine Freunde, spielt meist alleine in seinem Zimmer und grübelt häufig.

So lernt der personenorientierte Lerntyp: Personenorientierte Lerntypen sind in besonderem Maße auf ein gutes Verhältnis zur Lehrkraft angewiesen. Häufig schwanken sie zwischen zwei Extremen: Entweder ist der Lehrer ganz toll oder er ist total blöd. Eltern können ihren Kindern helfen, eine allzu negative Haltung gegenüber Lehrern abzubauen: Reden Sie nicht schlecht über die Lehrer Ihres Kindes, auch wenn Sie Grund zum Klagen haben. Machen Sie deutlich, dass auch Lehrer Launen haben und ungerecht sein können, aber dass es sich trotz allem lohnt, offen und freundlich zu bleiben.

Medienorientierter Lerntyp
Der medienorientierte Lerntyp lernt gut mit technischen Medien. Im Grunde braucht er keine Lehrer, ist er doch in der Lage, sich die meisten Lehrinhalte von virtuellen Lehrern vermitteln zu lassen. Man erkennt diesen Lerntyp an seiner andauernden Begeisterung für technische Zusammenhänge. Er nutzt audiovisuelle Medien und den Computer nicht nur zum reinen Spiel, sondern zieht echten Nutzen daraus. Der medienorientierte Lerntyp hat schon frühzeitig einen Computer, Lernprogramme und einen Videorecorder auf der Wunschliste.

So lernt der medienorientierte Lerntyp: Medienorientierte Lerntypen haben ihr technisches Verständnis mit der Muttermilch aufgesogen. Im Umgang mit dem Computer sind sie geborene Autodidakten. Lernprogramme dürfen nicht zu einfach sein, denn dieser Lerntyp braucht echte Herausforderungen. Nutzen Sie neben CD-ROMs auch das Internet, Videofilme, Fernsehbeiträge, Presseerzeugnisse und Bücher. Achten Sie darauf, dass Ihr Kind nicht vereinsamt. Öffnen Sie Ihr Haus für Klassenkameraden und Freunde. Regen Sie die Bildung von Arbeitsgruppen an. Auch dieser Lerntyp ist trotz aller Liebe zu Medien ein soziales Wesen.
  
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Soweit die Theorie. In der Praxis treten diese Lerntypen selten isoliert auf. Es gibt eine Vielzahl von Verknüpfungen der grundlegenden Lerntypen. Wenn Sie sich oder Ihr Kind in mehreren dieser Beschreibungen wieder gefunden haben, gehören auch Sie Mischtypen an. Mit Schubladendenken wird man gerade in der Pädagogik niemandem gerecht. Patentrezepte gibt es nicht. Und dennoch: Es gibt zu jedem dieser Lerntypen Regeln, nach denen die Lehr- und Lernmethoden abgestimmt werden sollten, um einen maximalen Lerneffekt zu erreichen.

Quelle: IFLW Institut für integrative Lerntherapie und Weiterbildung

Ordnung rund um den Schreibtisch
Eine wichtige Rolle spielt aber auch die Ordnung nicht nur am Arbeitsplatz sondern auch im Leben, denn Ordnung ist ein Stück Lebensqualität, auf das man nicht einfach verzichten sollte – sei es aus Zeitmangel oder aus Bequemlichkeit. Und tatsächlich ist es eigentlich ganz einfach, auch ohne großen Aufwand Ordnung zu schaffen und dafür zu sorgen, dass sie von Dauer ist. Vier Prinzipien für die allgemeine Ordnung im Schülerleben:

Weg damit!
Die wichtigsten Utensilien, um ordentlich zu sein, sind: eine möglichst große Kiste fürs Altpapier, ein ganz, ganz großer Abfalleimer für den normalen Müll und ein Vorrat an reißfesten Riesenmüllsäcken für sperrige Objekte. Heben Sie nie etwas auf, nur weil Sie keine Gelegenheit haben, es zu entsorgen! Gut gruppiert!

Lagern Sie immer die Dinge zusammen, die auch zusammengehören. Wenn Sie beispielsweise am liebsten mit der Füllfeder schreiben, dann sollten Sie nicht nur diese sondern auch die Tinte oder die Tintenpatronen griffbereit haben. Neben ihrem Drucker oder Kopierer steht eine Schachtel mit Schere, Locher, Hefter und Textmarker verschiedener Farben.

Stammplätze!
Geben Sie den Dingen ihren festen Platz und gehen Sie bei dieser Platzvergabe systematisch vor: Verbannen Sie alle selten benutzten Gegenstände aus der unmittelbaren Umgebung. Nur das, was Sie immer wieder brauchen, darf ganz in der Nähe sein!

Optimiert!
Machen Sie es sich zur Gewohnheit, alles mindestens so ordentlich zu verlassen, wie Sie es vorgefunden haben, besser noch: etwas ordentlicher. Löschen Sie einige alte Emails, wenn Sie die neuen beantworten, misten Sie alte Unterlagen aus, bevor Sie einen Ordner ins Regal zurückstellen. Ganz einfach: Machen Sie aus Ihrem Arbeitsraum ebenso wie aus Ihrer Wohnung einen Lebensraum, in dem Sie sich einfach wohlfühlen!


Verwendete Literatur:
Stangl, W. (2020). Die richtige Arbeitsplatzgestaltung. Lerntipps für das Studium.
www: https://studium.lerntipp.at/arbeitsplatzgestaltung (2020-09-09).

Methoden

Visualisierung
Zusammenfassungen
Lesen & Markieren
Wiederholungen mit Karteikaren
Mind-Maps
Eselsbrücken
Vorsprechen & Diskutieren
Altklausuren
Lernplan erstellen

Quelle: www.bachelorprint.de

Referat halten: Tipps für erfolgreiche Referate
Nach einer guten Vorbereitung steht Ihrem erfolgreichen Referat eigentlich nichts mehr im Weg – wenn da nicht noch das kleine Problem wäre, dass Sie noch Ihr Referat halten müssen. Machen Sie sich nicht verrückt, sondern vertrauen Sie darauf, dass Sie sich gut vorbereitet haben.
Wenn Sie dann noch einige Tipps befolgen, wird Ihr Referat nicht nur zu einem Erfolg, sondern macht Ihnen vielleicht sogar Spaß, da Sie Ihr Publikum mit spannenden Fakten und interessanten Geschichten informieren können. Diese Tipps können Ihnen dabei helfen:

Sprechen Sie ruhig und langsam.
Sie sind nervös, haben vielleicht sogar Angst und wollen es so schnell wie möglich hinter sich bringen. Dies sollte man Ihrem Tempo beim Sprechen allerdings nicht anmerken können. Rattern Sie Ihren Vortrag nur in einem Affenzahn herunter, ohne Pausen zu machen oder zwischendurch einmal Luft zu holen, wirken Sie hektisch und unorganisiert. Zusätzlich fällt es den Zuhörer schwer, einem solchen Redefluss zu folgen. Bremsen Sie sich stattdessen lieber, das hat den Vorteil, dass Sie automatisch deutlicher sprechen und die Zuhörer Ihnen folgen können.

Wählen Sie verständliche Begriffe.
Die Herausforderung besteht darin, das angeeignete Wissen den Zuhörern so zu vermitteln, dass es verständlich ist. Sie sind in der Thematik drin, hatten vielleicht mehrere Wochen Zeit, sich Wissen anzueignen.
Ihre Mitschüler oder Kommilitonen hingegen haben oftmals nur eine grobe Vorstellung, worum es geht. Die Crux ist hier: Wenn Sie an der Universität ein Referat halten, wird von Ihnen erwartet, dass Sie Fachtermini verwenden – aber längst nicht allen Zuhörern sind die geläufig.
Sie sollten daher Definitionen bereithalten und ebenso mit den gebräuchlichen Synonymen für Fachbegriffe arbeiten. Achten Sie darauf, den Text so anzupassen, dass Sie Schachtelsätze vermeiden. Packen Sie Ihre Ausführungen stattdessen in einfache und klar verständliche Botschaften.

Bleiben Sie positiv
Ihre Einstellung zum Referat spielt eine große Rolle für Ihren Erfolg. Wenn Sie bereits im Vorfeld nur an die schreckliche Qual denken, die Ihnen bevorsteht, wird es Ihnen während Sie Ihr Referat halten sicherlich nicht besser gehen. Auch die Zuhörer werden schnell merken, dass Sie sich unwohl fühlen. Gehen Sie deshalb mit einer positiven Grundeinstellung an die Sache heran und Sie werden merken, dass Ihnen das Referat leichter fällt und Ihrem Publikum mehr zusagt.

Verstecken Sie sich nicht.
Unsicherheit verleitet dazu, sich möglichst unauffällig zu verhalten. Nun ist das nicht so einfach, wenn Sie vorne im Raum stehen und alle sich auf Sie und Ihre Worte konzentrieren. Oft wird dann versucht, eine Position hinter dem Tisch einzunehmen.
Oder die Karten mit den Notizen werden als rettenden Schutzschild benutzt, der sowohl die Blicke als auch die Angriffe der anderen abwehren soll. Zum einen funktioniert dies nicht, zum anderen gehört es zum Referat halten, dass Sie dem Publikum in die Augen schauen. Indem Sie Blickkontakt zu Ihrem Prof und den Kommilitonen halten, fühlen die sich persönlich angesprochen und können Ihnen inhaltlich folgen.

Reden Sie frei.
Das ist vermutlich die Königsdisziplin beim Referat halten, aber spätestens an der Universität sollten Sie das schaffen: Freies Reden. Dazu gehört natürlich, das Thema entsprechend verinnerlicht zu haben. Wer ein Referat über irgendwelche physikalischen Vorgänge halten soll, letztlich aber das Thema nicht verstanden hat, wird Schwierigkeiten damit haben.
Eine große Hilfe ist dabei eine zuvor erarbeitete Struktur: Worum geht es, was sind die Probleme / Besonderheiten, was ist das Ziel oder Ergebnis? Wer diese Fragen nach der Vorbereitung beantworten kann, braucht Karteikarten höchstens als Gedächtnisstütze. Überhaupt bietet es sich an, diese nicht vollzuschreiben, sondern maximal Stichpunkte aufzuführen.

Erstens haben Sie vor den Anwesenden sowieso keine Zeit, erst umständlich selbst verfasste Romane nachzulesen. Zweitens verleitet das schnell dazu, dass Sie nicht selbst im Kopf formulieren, sondern ablesen. Auch wenn selbst Universitätsdozenten teilweise ihre Vorlesungen Wort für Wort ablesen: Nichts ist ermüdender für das Publikum und sollte auch beim Referat halten vermieden werden.

Halten Sie eine Generalprobe.
Schnappen Sie sich eine Freundin, einen Mitschüler, Kommilitonen oder ein Familienmitglied und erzählen Sie ihm oder ihr von Ihrem Thema. Das hat mehrere Vorteile: Erstens können Sie so überprüfen, wie fit Sie in dem Thema sind, wie flüssig Sie vortragen können.
Zweitens können Sie die Zeit einschätzen, die Sie so für das Referat haben: Müssen Sie vielleicht eine halbe Stunde füllen, sind aber nach zehn Minuten mit Ihrem Referat bereits durch? Prüfen Sie, ob Sie den ersten Punkt (Sprechtempo) beachtet haben. Anderenfalls ist vielleicht noch Platz für Aspekte, die bisher in Ihrem Thema keinen Eingang gefunden haben.
Und ganz wichtig, drittens: Haben die Zuhörer Ihrer Generalprobe verstanden, worum es geht? Wenn nicht, sollten Sie Punkt zwei (Fachtermini) überprüfen. Sehr wertvoll können auch die Fragen Ihrer Zuhörer sein: Bauen Sie die Antworten darauf noch in das Referat ein.

Quelle: karrierebibel.de

Veröffentlichen Sie ihre Webseite lokal, via FTP oder in Github Pages. Lassen Sie sich nicht auf nur eine Plattform nur eines Herstellers beschränken.

Ziehen Sie Blocks einfach auf Ihre Seite, bearbeiten Sie den Inhalt und veröffentlichen Sie Ihre Website – da braucht keine technischen Fähigkeiten.